Persönliche Daten

Die persönlichen Daten im Lebenslauf umfassen Angaben über die eigene Person wie Name, Alter und Kontaktdaten. Welche Daten angegeben werden müssen und wie man sie am besten präsentiert, ist im Folgenden zusammengefasst.

Der erste Abschnitt im Lebenslauf gibt eine kurze Übersicht über die Person des Bewerbers. Er wird in der Regel auch „Persönliches“, „Über mich“ oder „Persönliche Angaben“ genannt.

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Tipp: Verwende keine Überschrift für den Bereich persönliche Daten. Jeder Arbeitgeber kann Informationen wie Name oder Anschrift mühelos einordnen. Zeige, dass du mitdenkst und dich auf das Wesentliche beschränken kannst.

Was muss ich angeben?

Einige Informationen sind im Lebenslauf Pflichtangaben, andere nicht. Diese Informationen sollten in jedem Lebenslauf enthalten sein:

Name: Der vollständige Name sollte Vor- und Nachname enthalten. Der Name bildet auch gleichzeitig die Überschrift des Lebenslaufs. Auf „Lebenslauf“ oder „Curriculum Vitae“ kann verzichtet werden, da jeder Personaler einen Lebenslauf sofort am Aufbau erkennt.

Anschrift: Die vollständige postalische Adresse wird hier angegeben. Falls der permanente Aufenthaltsort nicht im Ausland ist, kann die Angabe zum Land weggelassen werden.

Telefon: Hier sollte die Telefonnummer angegeben werden, auf der du am besten erreichbar bist. Steht dort die eigene Handynummer, zeigt dies besondere Bereitschaft und Willen den Arbeitsplatz zu bekommen. Es kann auch optional mehr als eine Nummer angegeben werden.

E-Mail: Hier sollte darauf geachtet werden, nur seriöse Email-Adressen zu verwenden, denn ein typisches K.-o.-Kriterium ist eine unseriöse E-Mail Adresse. Im Idealfall nach folgendem Muster: tim.muster@gmail.com

Beispiel:

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Was kann ich angeben?

Die folgenden Informationen kannst du freiwillig hinzufügen. Laut dem AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) ist es Arbeitgebern verboten anhand von Kriterien wie Alter, Staatsangehörigkeit, Familienstand, Anzahl der Kinder oder Konfession zu selektieren. Daher können diese Angaben auch weggelassen werden.

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Hinweis: Einige dieser Informationen sollten trotzdem hinzugefügt, da sie zur gängigen Bewerbungspraxis gehören. Ansonsten könnte die Bewerbung negativer bewertet werden.

Geburtsdatum/-ort: Kein Bewerber darf wegen seines Alters diskriminiert werden, daher kann man sogar auf das Geburtsdatum verzichten. Da es aber zur üblichen Bewerbungspraxis gehört, sein Alter zu nennen ist es empfehlenswert das auch zu tun.

Staatsangehörigkeit: (Auch Staatsbürgerschaft genannt) Es kann hilfreich sein, hier Angaben zu machen. Zum Beispiel haben es Bewerber eines europäischen Landes häufig einfacher einen Arbeitsplatz zu finden, da besonders für kleinere Unternehmen die bürokratischen Hürden oftmals zu groß sind, um Bewerber aus dem nichteuropäischen Ausland einzustellen.

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Tipp: Wenn der Eindruck entstehen könnte, dass du keinen Pass eines europäischen Landes besitzt, gehe auf Nummer sicher und gebe deine Staatsangehörigkeit an.

Familienstand: Unterschieden wird zwischen „ledig“ (unverheiratet) und „verheiratet“. Dem Familienstand kann auch die Angabe von Kinderzahl und Alter der Kinder folgen.

Konfession, Parteizugehörigkeiten, etc.: Eine Angabe ist nur bei Bewerbungen in entsprechenden Bereichen sinnvoll, wie z.B. bei kirchlichen Trägern.

Die optimale Präsentation

Die persönlichen Daten sollten gut sichtbar, sinnvoll und platzsparend in den Lebenslauf eingepflegt werden. Der Bereich neben dem Bewerbungsfoto am oberen mittleren Seitenrand bietet sich hierfür gut an. Eine weitere Möglichkeit ist die Platzierung in der Kopfzeile. Da jeder Personaler eine Telefonnummer, E-Mail Adresse oder Anschrift mühelos erkennen kann, können die jeweiligen Überschriften sogar gekürzt oder weggelassen werden.

Muster und Vorlagen

Muster und Vorlagen sind ideal für den Schnellstart in die Bewerbung und als Inspirationsquelle. Sie enthalten einen korrekten Aufbau und eine ansprechende äußere Gestaltung. Alle Muster sind vollständig anpassbar und mit MS Word zu bearbeiten.

Das Design der Bewerbung bestimmt den wichtigen ersten Eindruck, zeigen Studien. Daher sollte sowohl der Inhalt als auch die Form überzeugen.