Bildungsweg

Der Bereich Bildungsweg bildet zusammen mit der Berufserfahrung das Kernstück des Lebenslaufs. Hier werden die wichtigsten Stationen wie Schule, Ausbildung und Hochschule aufgelistet.

Dieser Abschnitt steht bei Berufsanfängern mit weniger als zwei Jahren Berufserfahrung an oberster Stelle im Lebenslauf. Berufserfahrene Bewerber beginnen mit der Auflistung ihrer Berufserfahrung und lassen dann den Bildungsweg folgen.

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Tipp: Beginne mit der aktuellsten Station und fahre in umgekehrt chronologischer Reihenfolge fort, um die wichtigsten Informationen sofort ins Auge springen zu lassen.

Was gehört zum Bildungsweg?

Folgende Stationen werden im Bereich Bildungsweg zusammengefasst:

Studium: Der Bildungsabschluss wird in der Überschrift genannt. Es folgen Schwerpunkte des Studiums oder die Spezialisierung. Das Thema der Abschlussarbeit und ggf. die Note wird auch kurz aufgeführt.

Auslandssemester sollten in dem Gliederungspunkt Auslandserfahrung separat aufgeführt und hervorgehoben werden, da interkulturelle Erfahrungen bei vielen Unternehmen zu einem wichtigen Einstellungskriterium gehören.

Berufsausbildung: Folgende Informationen sollten aufgeführt werden: Ausbildungsbezeichnung, Ausbildungsort, Ausbildungsbereiche, ggf. Spezialisierung und Abschlussnote.

Weiterführende Schule: Dazu gehören in Deutschland Gesamtschulen, Gymnasien, Hauptschulen und Realschulen. Wenn der Abschluss nicht der bisher höchste erlangte Abschluss ist, sollten Informationen hierzu möglichst kurz gehalten werden. Bei Schulwechsel ist es empfehlenswert, nur die Schule zu nennen wo der Abschluss erlangt wurde. Schwerpunkte und Abschlussnote können auch kurz genannt werden, soweit sie sich positiv auf das Gesamtbild der Bewerbung auswirken.

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Tipp: Bewerber, die mehr als zwei Jahre Berufserfahrung nach Studium oder Berufsausbildung vorweisen können, sollten nur den höchsten Bildungsabschluss nennen.

Zivildienst/Wehrdienst/Soziales Jahr: Gerade bei jüngeren Bewerbern sollte diese Information in den Lebenslauf mit aufgenommen werden, da die Praxiserfahrung dort meist überschaubar ist. Je mehr Berufserfahrung du jedoch gesammelt hast, umso mehr tritt dieser Punkt in den Hintergrund und kann schließlich ausgelassen werden. Ausnahmen sind Bewerbungen auf Positionen, die in engem Bezug zu der erworbenen Erfahrung stehen, wie z.B. in sozialen Organisationen.

Absolventen des Wehrdienstes sollten immer auch den erworbenen Dienstgrad bei der Bundeswehr angeben.

Grundschule: Die Angabe zur Grundschule kann grundsätzlich ausgelassen werden. Ausnahmen sind Bewerbungen, die auf einen Ausbildungsplatz abzielen.

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Tipp: Seminare, Weiterbildungen und Kurse gehören nicht in den Bereich Bildungsweg und werden unter dem neuen Gliederungspunkt Weiterbildung zusammengefasst.

Aufbau einer Station

Zeitliche Daten (MM/JJJJ): Sowohl Monat als auch Jahr von Beginn und Ende der Station werden angegeben. Jene Bewerber, die sich gerade z.B. in einer Berufsausbildung oder einem Studium befindet, geben anstelle des Enddatums das voraussichtliche Datum des Abschlusses an. Alternativ wird auch z.B. „Seit 03/2007“ oder „03/2007 – heute“ geschrieben.

Bildungsabschluss (+ggf. Fachrichtung): Der Abschluss und die jeweilige Fachrichtung sollte als erstes ins Auge des Arbeitgebers springen. Daher sollte der Punkt nicht nur das Erste sein, was zu einem Ausbildungsabschnitt gelesen wird, sondern auch als Überschrift klar erkennbar gemacht werden.

Beispiele für Abschlüsse sind Abitur, Mittlere Reife, Bachelor of Arts in Business Administration, Fachangestellter für Arbeitsförderung im Bereich Verwaltung.

Name der Institution, Ort: Egal ob Oberschule, Hochschule oder Ausbildungsstätte, der Name und Ort der Institution sollte immer als nächstes erwähnt werden.

Durchschnitts-/Abschlussnote: Falls vorhanden, kann diese Information mit angegeben werden, muss aber nicht. Die Note sollte nur dann mit einfließen, wenn sie positiv zum Gesamtbild der Bewerbung beiträgt. Wenn Zeugnisse mit verlangt werden, dann wird diese Information sowieso offen gelegt. Dennoch kann der Bewerber entscheiden, ob die Note gleich am Anfang bekannt sein soll.

Beispiel:

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