Der tabellarische Lebenslauf beschreibt lückenlos den Werdegang einer Person. Er listet die wichtigsten Daten in tabellarischer Form auf. Als erste Arbeitsprobe sollte er mit größter Sorgfalt erstellt werden und sowohl im Inhalt, als auch in der Form überzeugen.

Der tabellarische Lebenslauf ist die gebräuchlichste Form des Lebenslaufs. Wenn nicht ausdrücklich ein ausformulierter Lebenslauf verlangt wird, dann sollte er gewählt werden. Da der tabellarische Lebenslaufs meist als erstes angesehen wird, ist bei der Erstellung besondere Sorgfalt geboten.

icon tipp2Das Design der Bewerbung bestimmt den wichtigen ersten Eindruck, zeigen Studien. Daher sollte sowohl der Inhalt als auch die Form überzeugen.

Muster und Vorlagen

Muster und Vorlagen sind ideal für den Schnellstart in die Bewerbung und als Inspirationsquelle. Sie enthalten einen korrekten Aufbau und eine ansprechende äußere Gestaltung. Alle Muster sind vollständig anpassbar und mit MS Word zu bearbeiten.

Das Design der Bewerbung kommuniziert Soft Skills, zeigen Studien. Es bestimmt den entscheidenden ersten Eindruck.

Aufbau des Tabellarischen Lebenslaufs

Ein tabellarischer Lebenslauf gliedert sich in folgende vier Abschnitte:

  1. Persönliche Daten
  2. Bildungsweg/Ausbildung
  3. Berufserfahrung
  4. Kenntnisse

Optional können auch folgende Gliederungspunkte eingefügt werden:

Neue Bereiche, die besonders hervorgehoben werden sollten, können auch eigene Gliederungspunkte erhalten.

Bereiche können beliebig kombiniert werden, um nicht zu viele Gliederungspunkte im Lebenslauf zu haben und ihn übersichtlich zu halten. Zum Beispiel kann „Auszeichnungen und Stipendien“ oder „Stipendien und Publikationen“ geschrieben werden.

icon tipp2Tipp: Fasse Punkte wie Schulbildung, Berufsausbildung und Studium in der Überschrift „Ausbildung“ zusammen, um den tabellarischen Lebenslauf übersichtlich zu halten.

Wichtige Regeln beim Aufbau

1. Übersichtlichkeit ist das A und O

Bei der Erstauslese sieht sich der Arbeitgeber den tabellarischen Lebenslauf nur wenige Sekunden an. Daher muss er sofort die wichtigsten Informationen finden können, ansonsten landet die Bewerbung bei den Absagen.

2. Antichronologischer Aufbau

Ein tabellarischer Lebenslauf wird in umgekehrt chronologischer Reihenfolge geschrieben, also mit den aktuellsten Stationen zuerst.

3. Immer das Wichtigste zuerst

Die Reihenfolge der Gliederungspunkte ist nach Relevanz zu ordnen. Für Studenten steht die Ausbildung voran, während bei langjährig Berufstätigen die Berufserfahrung das wichtigste Bewertungskriterium ist. Denke immer daran, was der Arbeitgeber gerne lesen möchte und wie du dich von deiner besten Seite zeigen kannst.

4. Nicht mehr als drei Seiten

Ein tabellarischer Lebenslauf sollte in seiner Länge auf maximal zwei bis drei Seiten beschränkt sein. Drei Seiten sind erst ab einer Berufserfahrung von ca. fünf Jahren und häufigem Wechsel von Aufgabenbereich oder Unternehmen angemessen.

Hinweis: Ein tabellarischer Lebenslauf ohne Foto landet oft sofort bei den Absagen

Der wichtigste Teil der Bewerbung

Der Lebenslauf ist der wichtigste Teil der Bewerbung und wird meistens sogar noch vor dem Anschreiben gelesen. Laut einer Umfrage der Internet-Jobbörse Carrerbuilder nimmt sich fast ein Drittel der 175 befragten Personaler in deutschen Unternehmen weniger als eine Minute Zeit für einen Lebenslauf. 13% haben ihr Urteil nach höchstens 30 Sekunden gefällt.

Daher sollte das Wesentliche sofort ins Auge springen und das Gesamtbild auf den ersten Blick überzeugen.

Das Wesentliche hervorheben

Ein tabellarischer Lebenslauf überzeugt, indem er sich auf die relevanten Informationen beschränkt, die wichtigsten Informationen hervorhebt und alles in einem klaren, übersichtlichen Design präsentiert.

Daher wird ein tabellarischer Lebenslauf auch in umgekehrt chronologischer Reihenfolge aufgebaut, um gleich das Wichtigste zu zeigen. Insgesamt ist der Stil des tabellarischen Lebenslaufs viel angelsächsischer geworden. So ist mittlerweile auch der deutsche Lebenslauf tätigkeitsbezogener und erfolgsorientierter.

Tipp: Nenne nicht nur Tätigkeiten, sondern auch Erfolge in deinem tabellarischen Lebenslauf.

An die Stellenbeschreibung anpassen

Ein tabellarischer Lebenslauf sollte an jede Stellenbeschreibung individuell angepasst werden und nur Informationen enthalten, die für die Tätigkeit und das Unternehmen wichtig sind. Jede Zeile des Lebenslaufs sollte diesem Ziel beitragen.

Der Lebenslauf sollte dem Arbeitgeber zeigen, dass du die gewünschten Voraussetzungen mitbringst, fachlich und persönlich.

Informationen sind nur dann relevant, wenn sie darauf hinweisen, dass du die benötigten Kompetenzen aus der Stellenbeschreibung mitbringst.

Liest man den Lebenslauf, muss klar sein, dass du die Aufgaben der Tätigkeit entsprechend, erfolgreich erledigen kannst.

Die persönliche Note

Unternehmen wollen Persönlichkeiten, keine puren Ansammlungen von Qualifikationen. Besonders bei stark nachgefragten Stellen, ähneln die meisten Bewerbungen stark im Werdegang und den Qualifikationen.

Hinweis: Bewerber sind leicht austauschbar, wenn sie die oft unterschätzte persönliche Komponente nicht für sich nutzen.

Unternehmen wollen Bewerber mit einer Persönlichkeit, die in das eigene Team passen. Daher ist es empfehlenswert, schon im tabellarischen Lebenslauf zu zeigen, mit welchen persönlichen Eigenschaften du das Unternehmen bereichern kannst.

Tipp: Die äußere Form der Bewerbungsunterlagen kommuniziert Persönlichkeit, wie Studien zeigen. Stimme daher das Design der Bewerbung immer auf die Stelle und das Unternehmen ab.